Montag, 19. März 2012

[Rezension] Susan Beth Pfeffer - Die Welt wie wir sie kannten

Englisches Cover
http://www.carlsen.de/sites/default/files/styles/layer_480/public/produkt/cover/9783551582188.jpg
Deutsches Cover
Zitat:
"Mein Dasein ist das einzige Geschenk, das ich ihr noch machen kann, was anderes hab ich nicht." 
 S. 273 

Autorin: Susan Beth Pfeffer
Titel: Die Welt wie wir sie kannten
Originaltitel: Life as we knew it
Gebundene Ausgabe: 412 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH
Sprache: Deutsch
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 17 Jahre
 Buchreihe: The Last Survivors 1 - Die Welt wie wir sie kannten
                                                         2 - Die Verlorenen von New York
                                                         3 - Das Leben das uns bleibt
                                                         4 - ? (engl. The Shade of the Moon)

Inhalt:
Was zählt, wenn jeder Tag der letzte sein könnte?
Was, wenn die Welt über Nacht nicht mehr so ist, wie wir sie kannten?
Gespannt verfolgt Miranda zusammen mit ihrer Familie und der ganzen Straße, wie ein Asteroid auf dem Mond einschlägt. Doch dann verläuft der Abend ganz anders als erwartet: Der Mond wird aus seiner Umlaufbahn geworfen und nichts ist mehr, wie es war. Über Nacht gerät die Welt aus den Fugen; Flutkatastrophen, Erdbeben und extreme Wetterumschwünge bedrohen die gesamte Zivilisation. Und Miranda und ihre Familie müssen lernen, dass bei großen Katastrophen gerade die kleinen Dinge zählen: Feuerholz, Klopapier, eine Dose Bohnen, Aspirin. Und dass sie alle zusammen sind.

Gestaltung:
Klasse Cover :D Es ist nicht so voll geklatscht mit allem möglichen Zeug der riesige Mond gefällt mir und er passt einfach super zur Geschichte. Dann noch das kleine Häuschen von dem ich mir gut vorstellen kann, dass Miranda und ihre Familie dort leben.
Das englische Cover ist auch gut, sieht mir aber zu sehr nach Normalität aus, obwohl der Mond da ja auch überdurchschnittlich groß ist :D

Meine Meinung:
Susan Beth Pfeffer hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, der aber wirklich gut zu der Weltuntergangsstimmung im Buch passt. Die Sätze sind relativ kurz und das gesamte Buch ist wie ein Tagebuch aus der Sicht von Miranda,der Hauptpeson, geschrieben.
Ich finde die Geschichte sehr gut erzählt und konnte mich von Anfang an in Miranda hineinversetzten. Auch die Verschiebung des Mondes war glaubwürdig und ich denke es ist ein nicht mal so unrealistisches Szenario. Was ich jedoch erwartet hätte - und nicht eingetreten ist - ist, dass die Menschen noch viel egoistischer sind und sogar noch lebende Menschen überfallen, da ich das aus anderen Dystopien so kenne. Menschen sind einfach egoistisch, wenn es um das Überleben geht. Vielleicht lag es aber daran, dass Miranda nicht in einer großen Stadt sondern eher in einem Dorf lebt.
Miranda war eine sehr menschliche Hauptfigur und ich fand, dass sie sehr stark war und vieles im Angesicht der Situation gut gemacht hat. Es war sehr traurig, dass sie von so vielen Menschen verlassen wurde und am schlimmsten fand ich die Sache mit Mirandas Freundin und der Kirche. Ich bin nicht wirklich religiös und es könnte daran liegen, aber bei einem Weltuntergang würde ich nicht beten, das hat mir auch an Mirandas Einstellung der Kirche gegenüber gefallen.
Mirandas Familie hat gemeinsam glaubhaft ums Leben gekämpft, besonders Mirandas Mutter hat versucht alles zu regeln und sich vorzubereiten, auch wenn ihre Methoden teilweise ziemlich hart waren.

Fazit:
Ein fesselndes Buch und ein Muss für alle Dystopie- und Endzeitromanfans!

Gestaltung: ♥♥♥♥ (5/5)
Inhalt: ♥♥♥♥ (4/5)

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